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c-base logbuch

Neue Ebene freigelegt

aero-lab.jpgNachdem bereits seit längerem über ein noch unbekanntes Frischluft-Artefakt auf der Station diskutiert wurde, ist es gelungen, eine bisher nicht entdeckte Hochebene freizulegen. Noch nicht vollständig übersetzten Aufzeichnungen zufolge diente die Ebene als Aero-Labor für geschützte Luft-Experimente im hermetisch abgesonderten Bereich. Der Aufgang zur nahe der Schleuse befindlichen Hochebene wurde originalgetreu nachgebildet und kann demnächst in den Stationsbetrieb integriert werden (siehe Abbildung).
Ebenso vorangeschritten sind die Rekonstruktionsarbeiten an der Tiefebene. Die Reaktivierung von Leucht- und Schaltelementen ermöglicht einen spürbar komfortableren Aufenthalt auf der Station für Crewmitglieder. Ein Lichtprojektionselement mit angeschlossener Unterhaltungskonsole steht für virtuelle Exkursionen und gemeinschaftliche Sichtung von audiovisuellem Material bis auf weiteres zur Verfügung.
Zur weiteren Inbetriebnahme von Stations-Ausrüstung sind mehrere Maßnahmen zur Prüfung und Entsorgung nicht reaktivierbarer und inkompatibler Artefakte eingeleitet worden. Eine rege Beteiligung der Crew an diesen Sicherungsmaßnahmen wird einen entscheidenden Beitrag zur Zukunftskompatibilität der Station leisten.

ccm

pimp my c64

Es ist geschafft. Die c-base ist um ein Artefakt reicher.

DEN C64MOD

C64MOD

Vor einiger Zeit erhielten wir eine Spende von „pagefault“ in Form eines stromsparenden Mini-ITX Motherboards. Das lag dann erstmal ne Weile an Bord rum und drohte einzustauben. Mir kam dann die Idee einen unserer alten und defekten c64 zu einem Public-Tresen-Terminal umzufunktionieren.

Die Suche nach den richtigen Komponenten erwies sich anfangs als recht schwierig. Eine in die originalen Aussparungen des c64 passende Tastatur gibt es halt nicht wirklich und die originale Tastatur per Microcontroller umzuprogrammiern erschien mir zu aufwändig.

C64_tastaturversuch1

Ich fand dann eine alte Apple-Tastatur bei mir zu Hause mit den perfekten Maßen.

C64_tastatur_apple

Allerdings musste ich dazu das Original Gehäuse weiter ausschneiden. Das ging dank Igors tollen Werkzeugen auch ganz prima (dremel, dremel, dremel). Die Ausdünstungen des alten Plastiks die durch die schnell drehende Diamant-Trennscheibe entstanden haben zum Glück keine bleibenden Schäden hinterlassen.

C64_tastatur_apple_eingebaut

C64_aussparung_motherboard

Um dem Stromspargedanken gerecht zu werden wollte ich zuerst eine CF-Card als Festplatte benutzen.

C64_innereien_mit_cf-card

Im c-lab gab es auch noch solche IDE zu CF-Card Adapter samt Karte. Leider wollte das Motherboard davon nicht starten. Hier half mir wiederum der Igor (hail!) mit einer Notebookfestplatte samt dem passenden Adapter aus, die dann fachgerecht mit Heisskleber (LOL) festgeklebt wurde.

C64_innereien_mit_festplatte

Bei dem Versuch die Original Power-Lampe auf Ihre Spannung zu testen wurde sie gebraten. Dann hat Igor (doppel-hail!) mir eine neue LED gelötet, die perfekt in die vorhandene Aussparung passt. Zu guter letzt wurde der RAM noch auf satte 640MB aufgestockt.

C64_nahaufnahme

Vielen Dank an alle Helfer! Besonderer Dank geht an Igor!

Viel Spaß am Gerät 🙂

Noch mehr Licht

Auch wenn die Form des Strahlers bei dem einen oder anderen unangenehme Assoziationen auslösen dürfte – er ist jetzt trotzdem instandgesetzt:

OP Strahler

Statt 3 Spiellampen a 20 Euro mit Spezialsockel mit gesamt 150 Watt tun jetzt 3 Energiesparlampen a 3.30 Euro mit E14 Schraubsockel (a 1.50 Eur) ihren Dienst. Andere Lichtfarben sind dann auf die übliche Weise zu erzeugen

Goethe/construction: „Mehr Licht!“ und Ausblick

Die gängige Theorie lautet, dass Herr von Goethe auf dem Sterbebett nach hellerer Beleuchtung verlangt hatte. Viel wahrscheinlicher ist jedoch ein simples Missverständnis: Goethe wuchs im hessischen Frankfurt am Main auf, wo er auch den entsprechenden Dialekt aufnahm. Sein Bett war damals extra bequem und gemütlich gemacht worden und er wollte dies auch loben. Was man auf Hochdeutsch als „Man liegt hier nicht schlecht“ sprechen würde, wird auf Mitteldeutsch zu „Mer lischt hier nit schlescht“. Leider starb er nach dem zweiten Wort; seine Zuhörer taten ihr Bestes um diese Worte zu interpretieren, scheiterten jedoch an ihren mangelden Kenntnissen der verschieden deutschen Sprachen und Dialekte. „Mehr Licht“ ergibt dann auch mehr Sinn als „man liegt“…

Auf der Raumstation unter Berlin — unserer coolen c-base — hingegen, wird tatsächlich daran gearbeitet, für mehr Licht zu sorgen. Vor einiger Zeit wurde das Gate wieder mit Photonenwerfern versorgt und auch der Strahlungszerhacker rotiert wieder zuverlässig. Bitte dankt Cyrion für diese Restaurationserfolge.

Aber auch die Schleuse wird neu be- und verstrahlt: die Bodenbeleuchtung für kriechende Gäste oder niedere Lebensformen ist zum allergrößten Teil wieder vollumfänglich fast immer funktionsfähig. Nun finden auch die Kleinen wieder sicher auf die Station. Hierzu hatte das housetier Energiesparlampen bezahlt, Cyrion hatte sie gekauft und eingebaut.

Was noch fehlt, ist der Keimbefreiungsstrahlungsstrahler auf dem Schlitten neben dem Handscanner. Ein Bekannter mit Erfahrung in Mechanik, Mechantronik, Maschinenbau und Weißdergeier hat Pläne skizziert, nach denen ein dauerhafter und wartungsarmer Betrieb des Bodyscanners wieder möglich werden wird. Über denselben Bekannten, können wir auch „Teile organisieren“ falls es nötig ist. Ich kann leider nicht sagen, wie schnell sich das umsetzen lassen wird; aber es wird passieren. Falls jemand die Skizzen und Erläuterungen haben will, um die Umsetzung zu beschleunigen: einfach das housetier fragen.

Reactivierung c-gate

Grundfunctionalitäten des c-gates wurden erneuert. Der Dimensionstransfer ist noch nicht wieder hergestellt, dafür Teile der optischen Controllelemente und der Absaugung für Raumfaltreste. Der Energiestrang des c-gates befindet sich übrigens hinter der Säule neben dem Replikator und ist grün.

cymbiont verc_outet

verehrte crew!

seit heute erschallen nachrichten die über das stationsdurchsagensystem c_out verschickt werden auch im cymbionten.
siehe dazu auch: c_out die station spricht level 1

Hochebenen (Raucherloge) News

Hier ein Planungszeichnung und Foto fuer die Treppe zur Hochebene. Die Geländerhöhe ist etwas zu niedrig angesetzt und die Stufen werden keine hintere Kante bekommen, sonst ist alles wie angegeben.

Treppe in blau

Schleusenphoto

Plastetransformer

Seit einer Woche ist in der c-base ein sonderbares Objekt zu sichten. – Schutzschildformgebungseinheit, Bubbleofen oder Plastetransformer, Begriffe sind viele gefallen. Doch was ist dieser riesige Holzkasten genau?

Objekt „Bubble 1“ ist ein Experiment um die Verformung von Kunststoffen (transparent, oder farbig) zu erproben und für technische Einrichtungen und Raumfahrzeuge zu nutzen.

Der Ursprung von „Bubble 1“ ist der Versuch Windschilde, sog. Bubbles oder Kapseln für E-Bikes zu entwickeln.

Es soll sich nun in der nächsten Woche entscheiden wie es mit dem Ofen und seiner Inbetriebnahme weiter geht.

Ich würde gerne am Donnerstag 10.04. in der Mainhall einen kurzen Vortrag zu dem Projekt halten, vorstellen was wir für den Betrieb des Ofens brauchen und mit der Stationscrew neue Einsatzgebiete finden.

Auch die Position und ständige Betriebsstätte für das Projekt sind noch offen ich freue mich über weiteres Interesse und Weltraumphysiker die Spaß an der Sache habe.

– gismo

Hochebene 3

Eigentlich waren die Pläne nicht neu, was daran zu bemerken war, das sie schon kurz nach Start der Reconstructionsphase III abgeschlossen wurden. Es geht um die Hochebene 3, die faktisch schon existiert. Was damals allerdings nicht verwirklicht wurde waren Zugänge derselben über die Schleusensection, bisher gibt es nur einen Aufgang aus dem Getränkelager. Nachdem vor einigen Monaten zuerst Pläne entstanden außen eine Veranda anzubauen, wo Member hoch erhoben über dem Geschehen in der Mainhall über dieses lästern könnten, hat durch die sich überstürzenden Ereignisse in Bezug auf Gesetzgebungder übergeordneten Weltraumbehörde den Schutz nicht-Nikotin basierender Lebensformen eine neue Situation ergeben, die zu der Idee führte dort eine Loge für die Teeratmer einzurichten. Dazu muss der Raum von außen begehbar sein, aber gegenüber anderen Räumen durch eine schließbare Tür getrennt sein.

Die ersten Maßnahmen hierzu begannen ziemlich genau mit dem Jahreswechsel. Die bestehende Hochebene, gedacht für Lagerung und den Aufenthalt weniger Member, musste einerseits in ihrer Stabilität verstärkt, andererseits der neue Eingang geschaffen werden. Die Stabilisierung erfolgte durch verschiedene Stützstreben an den Wänden des Getränkelagers – erst nach deren Installation war ein Arbeiten ohne die Barcrew in Angst und Schrecken zu versetzen möglich. Der neue Eingang war aus Platzgründen nur an der Seitenwand der Hochebene zum Getränkelager hin möglich, indem ein Durchbruch in die Zwischenwand – zuerst erst auf der Innenseite – realisiert wurde. Die ersten Versuche hierzu endeten in einem kurzfristigen Blaccout der lokalen Energieversorgungseinrichtungen – Bei der letzten Reconstructionsphase der c-base bestand offenbar Materialmangel bei den Bodentechnikern, so das die Energiestränge quer verlegt wurden und mit den Bordschneidewerkzeugen kollidierten. Nach vielen lauten Flüchen gegen das knauserige Bodenpersonal wurde der Schaden vorläufigen behoben und die Energiestränge umgangen. Des weiteren ist einer der Stahlstreben Innengerüstes zu entfernen gewesen, was zum heutigen Stand der Fertigstellung führte.

Schon früh in der Umbauphase zeigte sich, dass die ursprünglich geplante Türkonstruktion, die bogenförmiges heranführen der Tür an die offene Luke unnötig war. Die Tür, die ehemals in der Reconstructionsphase 1 im Energieschacht eingesetzt war, ist durch ihre Abmaße geeignet in die Bordzwischenwand zu gleiten. So ist ein Schließen bei einem möglichen Druckabfall, egal auf welche Seite, besser zu realisieren, da die Mechanik nicht gegen die Richtung des Überdrucks ankämpfen muss. Auch in Bezug auf austretende Rauchpartikel ist so ein ausreichender Schutz gewährleistet.

Zur Fertigstellung sind noch einige Arbeitsschritte erforderlich. So ist bisher nur der Bordwanddurchbruch auf Seiten der Hochebene erfolgt. Der Streben des Innengerüstes ist zwar freigelegt und von den Innenwänden getrennt, aber noch nicht entfernt. Zur Kraftableitung muss ein Querstreben in der Bordwand installiert werden. Die Stützstreben im Getränkelager müssen noch mit den Bordwänden verbunden werden. Der Energiestrang muss verlängert und umgelegt werden. Eine Trennung zur Vermeidung der Verschränkung humanoider Lebensformen auf der HE mit den Alcoholvorräten muss installiert werden. Eine Abluftanlage, die nicht mehr zu verwendenden Partikel in den freien Raum stößt, muss installiert werden. Die Tür muss in die Bordwand verlegt werden. Eine Treppe muss an der Schleusenwand verlegt werden. Als letzte Schritte sollten dann der Durchbruch der Schleusenwand erfolgen, gefolgt vom Einbau von Bullaugen oder Glasflächen Richtung Mainhall.

Zum Weiterbau sind die technisch versierten Bordmember oder qualifizierte Aliens aufgerufen, sich über das Bordnetz Code con2struct4ion@c-b1ase.org (Zahlen bitte entfernen, dienen dem Spamschutz) über Hilfsmöglichkeiten zu informieren. Zum Empfang reicht ein einfaches mailto:construction-request@c-base.org?subject=subscribe .

sPonc – multitouch pong auf der mtc

Motiontracking wit mtcDie mtc (Multitouch Console) ist eine Entwicklung von coder und weiteren Membern wie (cyrion, igor, Inspector Benone, macro, Oggy, John Shaw and t3c0). Über einen Ablenkspiegel wird dabei von unten ein Beamerbild auf ein Sicherheitsglas mit Spezialfolie projiziert. Gleichzeitig können über eine Infrarotlichtquelle und eine Kamera Handbewegungen via Motiontracking verfolgt werden. Was liegt also näher, als ein Spiel für die mtc zu programmieren. Während der 24C3-Afterparty erblickte dann auch die erste „seriöse“ Anwendung das Dämmerlicht der base. „sPonc“ ist die Umsetzung des Klassikers schlechthin. Die zwei Spieler müssen beide Hände benutzen, um den Schläger zu steuern. Dabei dürfen sie die Schlägerenden nicht beliebig auseinander ziehen, da sonst die Verbindung abreißt und der Ball durch die Mitte rauscht. Verschiedene Varianten, wie z.B. Schläger aus flexiblen Kettengliedern, machen „sPonc“ wirklich spaßig.

sponc at c-baseBegonnen wurde mit dem Spiel bereits auf dem Chaos Communication Camp 2007. Martin Heistermann und Tim Grocki wollten anlässlich eines 24h Coding-Wettbewerbs zeigen, was machbar ist. Da beide noch keine Erfahrung mit Phyton und der Grafikprogrammierung mit libavg hatten, gestaltete sich der Anfang etwas zäh. Trotz durchgemachter Nacht war bei der Beta nur zu erahnen, dass es sich um ein Spiel handelt. Außerdem ging der Kasten ClubMate, denn sie dadurch gewonnen hatten, wohl ziemlich schnell drauf. Um so besser, dass sich noch mal an den Code gesetzt haben und so ein cooles Spiel entstanden ist.

Video von der 24C3-Afterparty in der c-base

 

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