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c-base logbuch

Quantenfluktuationsphänomene

Am gestrigen Sonntag konnten einige Mitglieder nicht an sich halten und haben versucht ein wenig Ordnung im combiosc (oder wie auch immer man das schreibt) und Flüssignahrungsspeicher sowie den Bereich unter Kasse und megablast zu schaffen.

Das Ergebnis:

  • Hautverätzungen
  • Staub-Lungen
  • einige Persönliche Schutzschilde Stufe 1, leider vollständig entladen
  • partielle, temporäre Blindheit

Die Persönlichen Schutzschilde Stufe 1 wurden zum aufladen auf die bodenständige Photonenschleuder bei der Bar gelegt. Gegen eine Spende in den Schlund, der Dank c-röte nun wieder schön grün leuchtet, kann man sich mit so einem Persönlichen Schutzschild Stufe 1 ausstatten.

Der Persönliche Schutzschild Stufe 1 schützt vor vertikalen Niederschlägen und niederenergetischer Strahlung. Im deaktivierten Zustand kann er auch als Gehhilfe bei Gravitonenschwankungen dienen.

vielen Dank für die Beachtung der Sicherheitshinweise

Danke für euren Einsatz:

  • John
  • c-röte
  • kumpel

Festplatten-Paten für core-Server

Gute Nachrichten.

Es haben sich fünf Paten gefunden: igor, felix, count, oggy + rasda – somit haben wir jetzt 750 Euro in der Kasse (pro Pate 150 €).
Die vier Platten (a 750 GB) kosten pro Stück ca. 135 E – dann bleiben ca. 200 Euro für einen Raid-Controller und Kabel-/Adapterkleinzeugs über.

code repositry auf shell.c-base.org

t. hat auf shell.c-base.org ein code-repo angelegt. Das finden wir toll. Was tut man damit? Wikipedia fragen:
„Subversion (SVN) ist eine Open-Source-Software zur Versionsverwaltung von Dateien und Verzeichnissen. Die Versionierung erfolgt in einem zentralen Projektarchiv (engl. Repository) in Form einer einfachen Revisionszählung. Änderungen an Inhalten werden verteilt auf den Computern der Bearbeiter ausgeführt. Zwischen dem Projektarchiv und Arbeitsplatz werden jeweils nur die Unterschiede zu bereits vorhandenen Ständen übertragen d.h. anfangs das gesamte Projekt, später nur Kleinigkeiten.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Subversion_%28Software%29

Drehzahlregelung Lüfter Serverraum

t. und john haben heute an der Innenseite der Serverraumtür eine Drehzahlregelung für den Lüfter installiert. Leider ist noch nicht klar, ob der Lüfter Runterregeln dauerhaft mitmacht. John wird das am Donnerstag unter Beobachtung testen.

Förderverein

Eine recht verbreitete Form, um Spenden für gemeinnützige Vereine zu akquirieren ist ein Förderverein. Das ist auch das erklärte Ziel einiger Member, da die c-base nach wie vor um die monatliche Finanzierung kämpft. c-ollect – so der Arbeitstitel – sammelt dafür initiative Crewmember, um pro Jahr 3 Projekte zu initialisieren, die gemeinsam am Jahresanfang bestimmt werden. Für das Startjahr des Vereins, der sich voraussichtlich im Februar gründen wird, sind schon einige Projekte im Gespräch.

Als Erstes wäre da das Thema Fernmitgliedschaften bzw. Fördermitgliedschaften für Leute, die selten in der Stadt sind und trotzdem den Verein unterstützen wollen. Die c-base-Satzung sieht solche Mitgliedschaften nicht vor. Ein aufmerksames Reporting von Aktivitäten an die Unterstützer muss regelmäßig erfolgen, eine exklusive ist denkbar.

Weitere Ideen sind die Ausrichtung von Konferenzen Multitouch oder eine generelle Creactive-Konferenz) im internationalem Maßstab, Spendenakquise in Ausland (z. B. Japan) mit Hilfe der Goethe-Institutes und und und …

Aktive und kreative Köpfe sind sehr willkommen, bei Interesse melde Dich unter c-ollect@c-base.org.

Interview mit Hardy Krause

Ich bevorzugte damals die Bezeichnung 1.roc , was „1. representative of c-base“ hieß und auch mit meiner Vorstandsvorsitz- Rolle zu tun hatte. Nun, ich habe 7 Jahre vorher immer wieder davon geträumt ein Raumschiff zu bauen oder eher dort drin zu sitzen und auf tolle Ideen zu kommen.

Es fing alles mit einem Piloten- Helm an den ich zu einem Cyberhelm umgebaut hatte (ähnlich der Orgasma Mask aus Bladerunner), dann folgte ein Stuhl der auch noch in der ersten Ausgrabungsstätte in der Oranienburger 2 Einsatz fand [mal sehen ob ich noch Fotos auftreiben kann]. Mit Carsten Ussat, den ich seit der Grundschule kenne und Marten Suhr den ich während des Studiums in der bildo-akademie kennengelernt habe, zeichneten wir viel herum und diskutierten, wie wir unsere Visionen Wirklichkeit werden lassen konnten. Es entstand eine kleine Zelle (ein Raum in dem wir alles Elektronische zusammengeworfen hatten) in der „Space WG“ Martens (jetzt Lesters) Wohnung in der Regensburger Strasse in der wir übten. Die spätere Vereinsform schien geeignet, um erst einmal anzufangen ohne tausende von DM in die Hand zu nehmen und so etwas, wie eine Bar oder ähnliches aufzubauen.

Welche Ziele für den Verein hattet ihr euch Vorgenommen?

Mit einem Verein (übrigens ich glaube mit 12 Gründungsmitgliedern!) konnte man erst einmal mit geringem Risiko anfangen und sehen, wie das Interesse ist. Wichtig dabei war eine Satzung, mit der man die Gemeinnützigkeit (= Spenden!) erlangen konnte. Da wir keine Kaninchen züchten wollten, taten wir das über Schulungen und Seminare 😉
Ne es war auch die Zeit Mitte der Neunziger, wo viel Multimedia am entstehen war und niemand genau wusste, was das ist (bis heute hat sich ja nicht viel verändert…) – man konnte übers Wochenende HTML (1.0) lernen und hatte am Montag danach einen Job…
Weitere Angebote damals waren eine Email Adresse mit c-base.org und Surfen soviel man wollte. Damals war das noch attraktiv. Auch die Community, also auch vom Nachbarn gezeigt zu bekommen, wie Email lesen funktioniert oder welche interessanten Webseiten es gibt, war für viele interessant. Ansonsten war es natürlich auch erstmal wirtschaftlich einen „break even“ zu erreichen bei ca. 150 Mitgliedern sollten die Fixkosten monatlich gedeckt sein. Einen Puffer für nicht zahlende Mitglieder gab es dabei aber nicht. Also investierten viele andere Mitglieder ebenfalls.

Die Räume in der Oranienburger Straße wurden angemietet. Was wurde
zuerst in Angriff genommen und welche Resonanz gab es?

Wie würdest Du den „Spirit“ der Anfangsphase beschreiben?

Nun ja- ich mietete die Räume persönlich (bezahlend und haftend) an und fing an Kram, den ich gesammelt hatte, dort zu implementieren. Ganz Berlin Mitte war eine Baustelle. Und das passte.
Eines Tages kam jemand herein und sah, wie ich an der ersten Schleuse bastelte: “ Hallo bist Du der Verrückte, der hier eine Raumstation bauen will?“
„Ja !?“
“ Na gut, ich will mitmachen …“
Das war „psycho“ Martin Schnabel und ich glaube der erste „Externe“, der uns nicht vorher kannte und dann ebenfalls viel Zeit in der base verbrachte. Er und Thilo „cyrion“ haben viel getan, vor allem den Grundstein gelegt, dass die Schleuse und später auch die Mainhall richtig funktionierten. Dabei haben sie teilweise Ihr Leben aufs Spiel gesetzt, wenn sie versucht haben irgendwelche Anschlüsse zu reaktivieren.
Die Erlebnisse, das Kennenlernen von neuen Leuten und die Teams die sich gruppierten war toll mit an zu sehen. Die Parties waren auch nicht schlecht… auch, wenn ich da ein paar mal mit einem Bein im Knast stand…
😉

Was war der wildeste „Hack“, den Du mit der base erlebt hast?

Nun ja das war natürlich immer in Verbindung mit den Mitgliedern vom CCC…
😉

Interessante Dinge haben sich dort jede Woche ergeben und Events, wie Fernsehaufnahmen , Musikvideos, Filme oder auch der Spiegel, der sein 50 jähriges in der base gefeiert hat, waren sehr bestätigend. Schön war auch, dass sich die Geschichte immer weiter entwickelte… ich habe ja höchstens das C-Zeichen und die Bereiche entwickelt und vielleicht den Symbionten gezüchtet, aber wie er beispielsweise funktioniert hat jemand anderer beschrieben. Das waren schöne Synergien, die ich geliebt habe.

Was bedeutet Dir die base und wie war und ist der Einfluß für Dein Leben?

Nun zu den oben erwähnten Freuden habe ich viel Arbeit investiert und in der Zeit dort (ich rede immer von der Oranienburger Strasse da war ich ja nur 3,5 Jahre aktiv!!!) auch einige Freundinnen verloren, die mich nicht mit der c-base teilen wollten. Das war merkwürdig und habe ich nie richtig verstanden. Diese Raumstation hat mir tatsächlich immer mehr Fragen generiert als Antworten. Es war aber immer eine intensive Erfahrung und ich würde es immer wieder tun. Ich höre es gerne, wenn Ihr von einer „Plattform für Macher“ sprecht. So möchte ich sie gerne in Erinnerung behalten. Es sind dort heraus Firmen und Vereine gegründet worden. Viele mehr als ich erwartet hatte. Generell habe ich auch nicht viel erwartet, vielleicht hat es mich daher auch nicht frustriert, wenn es manchmal nicht so ging wie ich wollte (obwohl, ich glaube ich, oft ein ganz schöner Diktator war, so lange ich dort meinen Kopf hinhalten musste). Natürlich habe ich das Ansehen genossen, ich bin durch diese Initiative in vielen Gremien gelandet und wenn man jemanden in Tokio trifft und man als c-base Gründer vorgestellt wird und die das auch noch kennen … das macht Spaß. Also Ruhm und Ehre durfte ich auch genießen. Ehre als nun Ehrenmitglied und Botschafter…

Wohin könnte uns die Zukunft bringen? Und welche Ziele sollten wir uns
setzen?

Danke für die Nachfrage, aber müsst Eure eigenen Visionen entwickeln.
Die c-base ist erwachsen. Papa ist da nicht mehr so angesagt…- ich glaube im übrigen auch an „Wahl“.

Rein business mäßig gesehen, muss sich jede Organisation immer wieder neu orientieren und der Zeit anpassen. Vieles von dem oben Besprochenen funktioniert heute so nicht mehr. Die Mietkosten sind viel höher, andere Dinge, wie Internet hat heute jeder zuhause. Der Communitygedanke funktioniert heute bestimmt immer noch genauso wie damals- man sollte einfach offen und wach sein und weiter an vorderster Front mitgestalten, wie beispielsweise Meshcubes und Antennen zu bauen und sie in Berlin zu verteilen etc. was noch da hätte ich bestimmt auch noch die eine oder andere Idee. Aber dazu später.
😀

Vielleicht machen wir dazu mal einen Open-Workshop auch mit ein paar „Altmitgliedern“.

Wir dancen für Gespräch.

Ich habe zu dancen und freue mich auf weitere Diskussionen mit dem Vorstand / Circle und werde demnächst einmal versuchen, die c-base so zu erfahren, wie es eigentlich für Mitglieder gedacht war…

Hoch über unseren Köpfen

Hoch über unseren Köpfen

Der erhöhte member-Bereich, die HE1 (kurz für HochEbene), liebevoll auch „HEeinc“ (sprich Heinz) genannt, hat eine lange Geschichte des Wandels hinter sich. Als vor etwa drei Jahren die stählerne Träger, die die Hochebene tragen, errichtet wurde, bezog als erstes crewmember carc_ti samt seines VJ-Equipmemts das Modul. Schon nach wenigen Monaten hatte carc_ti mit seinen Werkzeugen die gesamte Hochebene belegt und als der Ruhm, das Auftragsvolumen und der Mehrbedarf an Platz noch weiter wuchs, packte carc_ti schliesslich seine Sachen und die Hochebene wurde frei für neue Ideen.

So kam es, dass sich dort die Freunde des internetionalen Worm-Wettstreites ansiedelten. Worms ist ein taktisches, rundenbasiertes Multiplayer Computerspiel, das es ob seiner grossen Beliebtheit in der memberschaft der c-base der offiziellen Stationssportarten geschafft hat. In unregelmässigen Abständen werden auf der c-base die offiziellen WormsOpen ausgetragen. Die am weitesten verbreitete Version des Spieles auf der Raumstation ist Worms Armageddon. Jeder Spieler führt ein Team aus maximal acht Würmern mit dem Ziel, sämtliche gegnerischen Würmer auszuschalten. Worms ermöglicht den Single-Player-Modus gegen den Computer, das Spiel über ein Netzwerk und das Internet sowie das gleichzeitige Spiel mehrer Spieler vor einem Computer.

Jeder Spieler kann pro Runde einen Wurm bewegen und mit diesem eine Waffe einsetzen oder ein Sonderaktion wie teleportieren oder graben ausführen. Der Wurm kennt Waffen wie Bazooka, Flinte oder Maschinengewehr, aber auch skurile Waffen wie explodierende Schafe, Heilige Granaten und Maulwuf- oder Bananenbomben. Einen besonderen Reiz des Spieles bietet die Möglichkeit, selbst erstellte Spielkarten (Maps) einzubinden und seinen Freunden in aller Welt zum Spielen zur Verfügung zu stellen.

HE1_monitore

Worms- und O-Game Trainingsmodule auf der HE1

Seit einigen Monaten erfreut sich ein weiteres Multi-Player-Spiel grosser Beliebtheit unter den Hochebenen-Bewohnern – O-Game. Dabei handelt es sich um ein Browserspiel, in dem die Spieler friedlich oder kriegerisch ihre Imperien aufbauen und sich mit anderen Spielern zu Allianzen zusammenschliessen.

HE1_monitore_front

Keep out of Working Range

Änderungen Schlösser c-lab und Serverraum aussen ab sofort

c-lab (ex Schnittstelle)
Das elektrische Schloss ist installiert. Future compatible. Für eigene Codes bitte beim Keymaster John melden.

Serverraum außen
Das alte noc/c-lab Schloss wurde eingebaut. HW Lager und Serverraum sind
damit nun mit dem gleichen Schlüssel zu öffnen.

brücce ist jetzt c-lab – c-noc ist jetzt brücce

Am vergangenen Wochenende zog der Vorstand in die Räume, die bislang als noc genutzt wurden, um und das c-noc zog in die brücce um. Diese Veränderung ist Teil der aktuellen Raumoptimierungsmission.

Das ehemalige c-noc ist jetzt vorstandsraum (brücce). Nur die Vorstandsmitglieder haben Schlüssel zu dem raum. Der serverraum ist von aussen mit entsprechendem Schlüssel zugänglich.

Es wird allgemein als gut empfunden, dass Veränderungen passieren, allerdings wird nicht ausreichende bzw. zu kurzfristige Kommunikation bemängelt !!!

Dieses Thema wurde auf dem circle am 1. Oktober heiss diskutiert. Es wurde geflamed, geraucht, gehustet, Schuld zugesprochen, akzeptiert und zurückgewiesen.

Fünf Minuten für Hardy

Auf dem circle am 1. Oktober beehrte uns ein unerwarteter Gast. Hardy Krause, Gründungsmitglied, Urgestein-Legende und Ehrenmitglied der c-base besuchte uns, um uns zu gratulieren, dass wir es aus der Krise geschafft haben. Er möchte uns für die Zukunft mit seiner Erfahrung und seinem Rat zur Seite stehen und bietet sich uns als aktiver Beobachter und Berater an. Einstimmig angenommen.

Er kommt wieder, keine Frage!

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