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c-base logbuch

9.-12.08.2018: Wir feiern mit einer @tc: 23 Jahre c-base

Logo der @tc 2018

@tc 2018: c-base wird 23

23 jahre c-base – 4 tage raumstation

vor 23 jahren, an einem verregneten nachmittag im august 1995, wurde das erste fragment der überreste einer 4,5 milliarden jahre alten raumstation unter berlin-mitte entdecct. es trug die aufschrift „c-base project – be future compatible“. curz darauf wurde der c-base e. V. in der nähe der fundstelle gegründet, der sich seitdem mit den reconstructionsarbeiten beschäftigt.

anlässlich des 23. geburtstags des c-base reconstruction projects findet vom 9.8 bis zum 12.8. die @tc statt. die @tc – sprich: @c-terra – ist das culturfestival der c-base mit offenen stationsschleusen. die öffentlichceit ist herzlich eingeladen, das wissensspectrum der station cennenzulernen.

Weitere Informationen auf der @tc Infoseite

Um vorherige Reservierung durch Anmeldung und Ausfüllen des Profils wird gebeten. Bei Problemen mit der Registrierung bitte an riot wenden.

25.5.2018 20h Towelday

Da stand ich also mal wieder am Rand der Datenautobahn und hielt meinen Sub-Etha-Daumen in die neblige Atmosphäre in der Hoffnung, einer dieser halbautonomen Gleiter könne mich zu dieser sagenumwobenen Raumstation mitnehmen. Per Anhalter unterwegs zu sein wurde ja schon immer romantisiert, aber in Zeiten des Interwebs wurde es immer schwieriger einen Ride zu hitchen ohne sich vorher auf drei Plattformen anzumelden. Die Abgase kratzten im Hals und Transportschiffe und Flugtaxis ignorierten mich. Nun ja, der Bademantel hatte schon bessere Zeiten gesehen, aber das inzwischen fadenscheinige Handtuch über der Schulter hatte mir bisher immer Anhalter-Glück gebracht. Es war der 25.5. – Towelday – und ich hatte fest vor, den Space-Drinc-Contest dieses Jahr in allen Kategorien zu gewinnen.

Geschmack – wenn ich das Mischungsverhältnis von Janx-Geist und Zamphour richtig hinbekomme, habe ich gute Chancen die Gaumen der Jury zu überzeugen.

Aussehen – nun ja, mein Cocktail sprudelt, dampft und leuchtet in drei Farben; das sollte doch machbar sein.

Story – Das Herzstück des Wettbewerbs. All die legendären Geschichten, die ich mit diesem Drinc erlebt habe in fünf Minuten zu erzählen wird eine echte Herausforderung. Von den Erlebnissen am nächsten Tag ganz zu schweigen.

Handtuch – Die Verwendung des wichtigsten Anhalter-Utensils beim Mixen oder Konsumieren des Cocktails könnte knifflig werden, aber ich hatte mir da was überlegt…

Das Kreischen der Bremsen eines Night-Liners riss mich aus den Gedanken. Ein riesiges mattschwarzes Vehikel von der Größe eines Überssee-Containers senkte sich auf Fahrbahn-Level herab und eine Tür glitt langsam zur Seite. Das Logo am Heck kam mir bekannt vor: „Desaster Area“. Ich schnappte mir mein Flightcase mit den Flaschen und stieg ein…

Ja, das ist ein offener Wettbewerb!

Macht mit und meldet Euch an: e-punc (A) c-base.org

Fireside chat: Who is Reality Winner?

The war on whistleblowers and Trump’s first political prisoner; the case of Reality Leigh Winner, an evening with:

 

LISA LING (US)

NAOMI COLVIN (UK)
DIANI BARRETO (US) 

From the movies Snowden to The Post, whistleblowers are never far from our screens, or the headlines. Revealing the truth from behind a veil of secrecy and striking back against unaccountable power, whistleblowers are fighting for a democratic ideal at considerable costs to themselves. In truth, as in fiction, they have never been more necessary than they are today. 

The Obama Administration wielded the Espionage Act against more whistleblowers than all previous administrations combined, disappointing many by shooting the messengers rather than heeding their warnings about indiscriminate surveillance, the impact military technology and human rights abuses. The Trump Administration currently has more leak investigations underway than any other previous administration. 

A young woman named Reality Winner has been jailed without bail or bond for 317 days for helping expose Russian hacking that targeted US election systems, and awaits trial in the new administration’s first Espionage Act prosecution.
Charged under the 
Espionage Act, she faces ten years in prison, for making a good faith effort to hold President Trump accountable. Reality is the first victim of Trump’s „war on whistleblowers.“

After serving six years in the Air Force, Reality took a job as an NSA intelligence contractor in January 2017. On very the day Trump fired FBI Director James Comey (May 9, 2017), Reality is charged with finding and printing a classified report entitled, „Russia/Cybersecurity: Main Intelligence Directorate Cyber Actors.“

The next day (May 10), Trump celebrated with Russian officials in the White House, bragging that he had fired „nut job“ Comey in order to end any „Russiagate“ investigation. Hours later, Reality allegedly sent the NSA report to the media outlet, The Intercept. 

Reality allegedly explained under interrogation. „I felt really hopeless seeing that information contested… Why isn’t this out there? Why can’t this be public?“

Along with James Comey’s leak of Trump meeting notes, the „Winner document“ helped set the stage for the appointment of special counsel Robert Mueller a week later (May 17) to investigate „Russiagate.“

Reality Winner’s case has precedent setting implications for whistleblowers that are putting themselves at risk for the public’s right to know, on issues pertaining to Press Freedom, election suppression, and the government’s escalating war on dissent. Reality allegedly took a risk to share something that the American public has the right to know.

The Courage Foundation and ExposeFacts recently kicked off events in London and in Graz, to launch a European support network for Reality Winner. We are happy to bring to c-base three figures with experience with these issues for a fireside chat to introduce her case to a German audience.

Our speakers; Lisa Ling, who saw first-hand, the impact of the US drone program before deciding to blow the whistle in the award-winning documentary, National Bird that was recently aired on German national T.V.

Naomi Colvin, Acting Director of the Courage Foundation, and Diani Barreto, Coordinator of the Berlin Bureau of ExposeFacts. The aforementioned co-panelists and organizations work closely together to support and defend whistleblowers and information activists worldwide.

Event starts at

Monday 16 April, 2018 2000-2200 CEST (EU) UTC+2/ 1300 CDT (US)

 

A livestream will be made available on the c-base website https://c-base.org

The panel will be taking questions from the audience and from the Internet.  Please submit your questions via Twitter using the hashtag #Berlin4Re 

This event was co-ordinated by the Berlin Bureau of Expose Facts, and Courage Foundation powered with the kind support of c-base e.V. and Raymond Johansen

For more information please visit:

https://standwithreality.org

We want to thank the following organizations for their continued support:

WHISPeR Program at https://exposefacts.org

Minority Veterans of America https://minorityvets.org

Frontline Wellness at https://www.frontlinewellness.org

Screening „The Cleaners“ 6. 4. 2018

Wir freuen uns in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-stiftung 
ein Screening des Films "The Cleaners" zu präsentieren.

Die digitale Müllabfuhr RELOADED
Film & Gespräch

20.00 Uhr FILM
21.30 Uhr Gespräch mit Moritz Riesewieck und Hans Block (Regisseure)
22.00 Ausklang mit Musik und Getränk


„THE CLEANERS“ ist eine Reise in eine versteckte Schattenindustrie in
Manila mitten in das Herz digitaler Zensur – dorthin wo das Internet von
kontroversen Inhalten „gesäubert“ werden muss. Wer kontrolliert, was wir
sehen und was wir denken?



THE CLEANERS enthüllt eine gigantische Schattenindustrie digitaler
Zensur in Manila, dem weltweit größten Outsourcing-Standort für Content
Moderation. Dort löschen zehntausende Menschen in zehn Stunden Schichten
im Auftrag der großen Silicon Valley-Konzerne belastende Fotos und
Videos von Facebook, YouTube, Twitter & Co. Komplexe Entscheidungen über
Zensur oder Sichtbarkeit von Inhalten werden so an die Content
Moderatoren outgesourct. Die Kriterien und Vorgaben, nach denen sie
agieren, ist eines der am besten geschützten Geheimnisse des Silicon
Valleys. 
 
Die Grausamkeit und die kontinuierliche Belastung dieser
traumatisierenden Arbeit verändert die Wahrnehmung und Persönlichkeit
der Content Moderatoren. Doch damit nicht genug. Ihnen ist es verboten,
über ihre Erfahrungen zu sprechen.
 
Parallel zu den Geschichten von fünf Content Moderatoren erzählt der
Film von den globalen Auswirkungen der Onlinezensur und zeigt wie Fake
News und Hass durch die Sozialen Netzwerke verbreitet und verstärkt
werden.
 
Die utopische Vision einer vernetzten globalen Internetgemeinde wird
endgültig zum Alptraum, wenn hochrangige ehemalige Mitarbeiter der
Sozialen Netzwerke Einblicke in die Funktionsweisen und Mechanismen der
Plattformen geben. Durch gezielte Verstärkung und Vervielfältigung
jeglicher Art von Emotionen, werden die Plattformen zu gefährlichen
Brandbeschleunigern, die soziale, politische und gesellschaftliche
Konflikte anheizen und die drohende Spaltung unserer Gesellschaft
vorantreiben.
 
Die Regisseure Hans Block und Moritz Riesewieck erzählen in ihrem
Debutfilm vom Platzen des utopischen Traums der Sozialen Medien und
stellen die drängende Frage nach den Grenzen des Einflusses von
Facebook, YouTube, Twitter & Co auf uns und unsere Gesellschaften.

Vortrag über das Feinstaub-Projekt luftdaten.info, 24.02.2018

Das Projekt luftdaten.info sammelt Daten zur Feinstaub-Belastung der Luft von selbstgebauten Sensoren ein.
Diese Feinstaub-Sensoren basieren auf ESP8266-Microcontroller und sind leicht nachzubauen.

Frank Riedel (@riedelwerk) stellt in seinem Vortrag das Projekt und die Technik vor.

Eckdaten

  • Samstag, den 24.02.2018
  • Beginn 19:00 Uhr

(Read the article)

The Hive auf dem 34c3 – Kunst und Schönheit

Eine soziale Plastik im digitalen Zeitalter

Die Theorie der „Sozialen Plastik“ besagt, dass jeder Mensch durch kreatives Handeln zum Wohl der Gemeinschaft beitragen und dadurch gestaltend auf die Gesellschaft einwirken kann. Dieser erweiterte Kunstbegriff (nach Beuys) ist nicht beschränkt auf die Schöpfung eines Kunstwerks, zum Beispiel eines Songs oder eines Romans. Vielmehr ist man künstlerisch tätig, wenn mensch einen Organismus schafft, in dem sich gemeinschaftlich Gesellschaft gestalten lässt.

Dieser Idee eines anthropologischen Kunstbegriff folgt „The Hive“, indem seine Struktur eine Organisationsform aus dem Tierreich nachahmt, nämlich die Wabe. Die Wabe ist eine Zelle aus flächig angeordneten hexagonalen Hohlräumen. Im engeren Sinne  versteht man darunter von Honigbienen geformte Teile ihres Nests, die zur Aufzucht der Brut und zur Speicherung der Nahrung dienen. Also den essentiellen Notwendigkeiten unserer Existenz.

Element und Inspiration

Das zentrale Element der Installation war bewusst angelehnt an künstlerische Interpretationen urbaner Architektur mittels Schiffscontainern. Die globale Industrie kennt verschiedene Arten von massenhaft vorhandenen Standard-Logistik-elementen, aus dem Markt der Möglichkeiten wählten wir die “kleine Schwester” des Schiffscontainers – die DB-Gitterbox.

Als Inspiration für die soziale Struktur diente uns das Volk der Bienen. Im englischen Sprachraum benutzt man das Wort “industrious” um ihren Charakter zu beschreiben, in der mitteleuropäischen Mythologie, Kultur und Literatur gelten die Bienen als “fleissige Arbeiter/innen”.

Element und Inspiration führten zum inhaltlichen Kern des HIVE: “digital fabrication”, und bezog  sich auf alle Maschinen, Prozesse und Menschen, die digitale Daten nehmen und automatisiert in Materie umwandeln oder Materie modifizieren, also den Übergang zwischen virtueller Realität und physischer Realität in Automatenform darstellen.

34c3 – Welcome to THE HIVE!

Der HIVE auf dem Kongress bot 11 Waben und setzte als visuelle Orientierung für alle Lebensformen die c-base Subantenne (Fernsehturm 1 : 42) als Ikone an zentraler Stelle. Die Subantenne steht für den Gedanken die c-base an einer anderen Stelle temporär zu etablieren. Auf diese Weise wird eine symbolische Funkverbindung mit der Hauptantenne der c-base auf dem Alexanderplatz in Berlin aufgenommen. Genau wie die große c-base in Berlin ist auch the HIVE in Leipzig ein Angebot an andere Assemblies und Projekte anzudocken und so ein Teil des Organismus zu werden.

Die Gleichförmigkeit der Wabenstruktur signalisiert: Wir sind alle gleich! Du bist herzlich willkommen! Werde Teil der Wabe. Bevölkere den HIVE! Bringe deine Automaten mit! Nimm nahrhafte Tee- und Hopfengetränke aus Flaschen zu dir. Sei Cyber-Kompetenzzentrum. Bring deine Brut!

Theorie und Praxis

Soweit die Theorie. In der Praxis waren Hürden zu überwinden. Unsere Frage im Konzept lautete: „Was ist die größte Struktur, die wir für den Kongress bauen können?“

Der Aufbau startete bereits am 18.12., der Abbau ging bis zum 04.01.

 

Die Antwort erforderte entsprechende Aktionen in nie dagewesener Größenordnung: 288 Gitterboxen und 90 Europaletten organisieren, von Berlin nach Leipzig (und zurück) transportieren mit insgesamt 7 LKW-Fahrten (und 4 Transporter-Fahrten), dann mit insgesamt 46 (bekannten) Engeln sowie einer unbekannten Dunkelziffer ehrenamtlicher Helfer aufbauen.

Die Erdung der Gitterboxen war eine Herausforderung für alle Beteiligten und brachte das Projekt mehrfach fast zum Scheitern. Die Gitterboxen mussten, präzise ausgerichtet, noch miteinander verspannt werden. Dekorative Elemente aus dehnbaren Stoff und LEDs wurden installiert.

Die Bewohner des HIVE

Im HIVE dockten diese Assemblies an: 3D Printing Berlin, C-Hack, C3po, FAU FabLab, FabLab Nuremberg, GoeffelRip, Nad-lounge, Nerd2Nerd, RaumZeitLabor, XHain, die Geheimorga sowie eine unbekannte Dunkelziffer weiterer Assemblies an, die ihre Anwesenheit nicht dokumentierten. Die HIVE stage wurde für eine Vielzahl von Präsentationen und Talks genutzt, dabei waren u.a.: Hive Stage Introduction – Intro Meeting, Infrastructure of Wikidata, Hacks/Hackers Meetup, WikiWat! Lain Marathon, How to turn museums into open data hubs, WikiTech, Introduction to Wikidata, Packaging in Nixpkgs – from zero to upstream in 60 minutes.

Zusätzlich zur HIVE-Stage gab es auch noch eine Konferenz-Wabe mit einem großen Konferenztisch für bis zu 14 Personen. In der HIVE Conference space fanden diverse MeetUps statt, u.A.: Tongue twisters (Zungenbrecher) Tiptoe  hacking,  Qutebrowser Maritime Hackers – Congress Maritime Hacker Meetup und das Child Growth Monitor Meetup Day 3

Bilder des HIVE fanden sich vielfach in online und Printmedien.

Fazit: Der HIVE bevölkerte sich ganz nach Wunsch, digitale Gemeinschaften bildeten sich stets neu, ob in meet-ups, den assemblies und weiteren projekten und nicht zuletzt: Der HIVE war social space mit Stil für alle.

 

Von der schönen Vergangenheit in eine noch schönere Zukunft

Als der Congress noch im HKP (Haus am Köllnischen Park) stattfand, etablierte die c-base die sogenannte „Kunst- und Schönheitsabteilung“ des c3. Heute ist der Kongress so groß geworden, dass eine einzelne Crew nicht für den gesamten Bereich“Kunst & Schönheit“ verantwortlich sein kann. THE HIVE war der Versuch, das Erbe des ersten Art & Beauty – Teams wieder aufleben zu lassen.

Dank an Alle, die dabei mitgeholfen haben, aus 288 Gitterboxen einen außerirdisch – sozialen Ort mit einer ganz eigenen Ästhetik zu formen, in dem spontan Gemeinschaft stattfand. Eine soziale Plastik im digitalen Zeitalter.

Links

Digitale Migrationskontrolle: Geflüchtete als Versuchskaninchen neuer Ermittlungsmethoden – 26.1.2018 19:30

Veranstaltung mit Anna Biselli von Netzpolitik.org und Britta Rabe vom WatchTheMed-Alarmphone

"Bürgerrechte und Polizei" von November 2017

Cover Cilip 114

Sprachanalyse-Software, Überwachung von Finanztransaktionen, Satellitenaufklärung – das sind nur einige der digitalen Maßnahmen, mit denen Behörden MigrantInnen auf die Pelle rücken. Hinzu kommen die massenhafte Handydatenauswertung und die Nutzung von Geodaten in Asylverfahren. In Europa angekommen, landen Asylsuchende in riesigen Fingerabdruckdatenbanken, die jetzt mit Gesichtserkennung aufgerüstet werden. Längst wird die Migrationskontrolle auch auf das Internet ausgeweitet. Facebook, WhatsApp und Google Maps spielen auf der Flucht eine besondere Rolle, was die Ausforschung der Sozialen Netzwerke auch für Polizei und Geheimdienste interessant macht. Doch auch antirassistische Initiativen nutzen digitale Medien zur Verbreitung unabhängiger Informationen.

Die Zeitschrift Bürgerrechte & Polizei/CILIP widmet ihre Ausgaben immer wieder der Migrationskontrolle. Im aktuellen Heft resümiert Anna Biselli von Netzpolitik.org neue technischen Maßnahmen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Asylverfahren. Britta Rabe vom WatchTheMed-Alarmphone erläutert in der Veranstaltung die Bedeutung von Mobiltelefon und Internet auf der Flucht und die Begehrlichkeiten zu ihrer Überwachung.

Veranstaltet vom Institut für Bürgerrechte & öffentliche Sicherheit e.V.

Soli-Konzert: Ein-Rad-für-Ingo

WIDESCOPE COLLECTIVE und GÄSTE spielen kurze Konzerte. Auf Spendenbasis.

Sa. 16.12. ab 20 Uhr

Der erste openpolitische Abend: NSU, Verfassungsschutz und Transparenz

Die Open Knowledge Foundation freut sich sehr, euch alle zum ersten openpolitischen Abend einzuladen!

Am 13. November ab 19 Uhr begrüßen wir Katharina König-Preuss und Monchi zu einem Vortrag über die NSU und den Verfassungsschutz in der c-base. Kommt vorbei! Der Eintritt ist frei. Bitte seid zeitig da wegen der begrenzten Raumkapazität.

„Was hat der Staat damit zu tun? Wer steht hinter dem NSU? (…)“ heißt es im Lied „Nur Applaus“ von Feine Sahne Fischfilet, mit dem die Band den NSU-Komplex musikalisch thematisiert.

Seit 2011 beschäftig(t)en sich zwölf Untersuchungsausschüsse, diverse Gremien sowie der Mammut-Prozess in München mit dem NSU-Komplex. Darüber hinaus recherchieren diverse investigative Journalist*innen und antifaschistische Gruppen zahlreiche Details, welche zur Aufklärung beitragen. Mit NSU-Watch hat sich eine bundesweite Initiative aus antifaschistischen Gruppen und Einzelpersonen gebildet, die den NSU-Prozess sowie die diversen Untersuchungsausschüsse begleiten, protokollarisch abbilden und inhaltlich mit eigenen Rechercheergebnissen ergänzen.

Der NSU-Prozess steht nach ca. vier Jahren Verhandlung kurz vor seinem Ende: aller Voraussicht nach werden Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben, André Eminger und die anderen Angeklagten verurteilt – offen ist allein, zu welcher Strafe. Ungeklärt sind weiterhin die Fragen nach dem Unterstützungsnetzwerk des NSU, nach gesellschaftlicher Verantwortung, nach der Kenntnis und den Verwicklungen des Staates in den NSU-Komplex.

Monchi und Katharina werden in ihrem Vortrag mit anschließendem Gespräch den bisherigen Stand der Aufklärung des NSU-Komplexes darstellen und sich insbesondere den Fragen zu gesellschaftspolitischen Bedingungen, welche die Entwicklung von Neonazi-Strukturen begünstig(t)en – wie dem Rassismus, der sich als roter Faden durch den NSU-Komplex zieht – als auch den Verwicklungen des Verfassungsschutzes in den NSU-Komplex widmen, um davon ausgehend Analysen für antifaschistische Arbeit zu ziehen.

Monchi (Jan Gorkow) ist seit Jahren in antifaschistischen Bewegungen aktiv und Mitglied der Band „Feine Sahne Fischfilet“, die seit 2012 vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Neben Aktenvernichtungen zum NSU-Komplex war es dem Verfassungsschutz ein gescheitertes Herzensanliegen, die Konzerte von Feine Sahne Fischfilet zu verhindern.

Katharina König-Preuss ist im Jena der 90er Jahre aufgewachsen und beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit der rechten Szene insbesondere in Thüringen. Seit 2012 sitzt sie für DIE LINKE im Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss.

Der openpolitische Abend der Open Knowledge Foundation bringt künftig regelmäßig Menschen zu Themen rund um Transparenz, Offenheit und freies Wissen zusammen.

Harte Fakten
13.11.17.
19:00 Uhr
c-base e.V. // Mainhall
Rungestr. 20
10179 Berlin

Blogeintrag auf Microbitti

Auf der finnischen Websote Microbitti gibt’s jetzt einen Blogbeitrag über die Station

Avaruusalus Berliinin alla

Goggle übersetzt das so:

SUVI KORHONEN 

25/10/2017

PHÄNOMENERAUMSCHIFF UNTER BERLIN

https://www.mikrobitti.fi/2017/10/avaruusalus-berliinin-alla/

google translate aus dem Finnischen

Die erste Spukstätte der Welt befindet sich in Berlin und zeigt einen Science-Fiction-Film an der Bar. Mikrobitti wurde auch geehrt, die untere Etage zu besuchen, die nur für Mitglieder bestimmt ist.

Berlin wird immer verschwommen Abend für die Nacht, als wir auf der Suche nach einer Route C-Base gehen. Lokale Hacker Lage des Ortes an der Spree gelegen, und es zu erreichen muss vage Route durch verschiedene Hinterhöfen passieren.

Wir fangen schon an zu bezweifeln, dass wir verloren gehen, wenn ein Hof mit Grillen gehen wird. Dies ist die richtige Adresse!

Die C-Base kommt durch die Korridor-aussehende Röhre des Raumfahrzeugs herein. An der Wand werden wir von einem Identifikationsgerät begrüßt, das unsere Hände abtastet und uns sagt, ob wir menschlich oder fremd sind.

Im Inneren befindet sich ein Barraum, der ein hausgemachtes, feuerhemmendes, hochpixeliges Display erzeugt. Die Liste der Bars scheint Biere und Getränke zu haben, die bei finnischen Hipstern nur in Berlin populär geworden sind. Bars auf der Rückseite der Theke werden nicht bezahlt: Sie sind eine Bar und eine ganze Organisation.

Es gibt keine Öffnungszeiten: Die Türen sind offen, wenn einige der Schlüsselmitglieder anwesend sind. Das Obergeschoss kann jeder werden, aber unten in den führenden Ställen liest, dass nur Mitglieder darauf zugreifen können.

Es gibt Hacker aus verschiedenen Ländern rund um den Grill. Sie werden das Ende des internationalen Treffens am Wochenende feiern.

Muukalaisvieraat

Auch schwarz. Excds präsentiert seine Musik im Aufnahmestudio. Ein Keyboarder für Kinder wurde auf dem Tisch gehackt. Foto: Suvi Korhonen

Nach Stunden des Wartens, der die Website von zwei vertrauten aussehenden Menschen , die ich Chaos Communication Camp getroffen habe -leirillä ankommt. Sie stellen sich mit ihren Hacking-Charakteren vor : Der Schwede ist Excs und der Deutsche ist Nerdbeere .

Sie erzählen die Geschichte der Farm. Für 100.000 Jahre in der Zukunft versuchte ein c-förmiges Raumschiff, sich zu verwerfen, kam aber in der Zeit zurück und stürzte zu Boden. Das Berliner Wahrzeichen, der Alexanderplatz, ist eigentlich das Zentrum des Raumschiffs und seiner Antenne.

In den 60er Jahren wurde die Technologie des Schiffs ausgelöst, und seitdem wurden die Antenne und andere Schiffe in den Menschen des Landes gefunden. Jetzt wird das Raumschiff so umgebaut, dass es in die Luft steigen und seine Reise von einer Galaxie zur nächsten fortsetzen kann.

Die zweite Version des Slayers ist, dass die C-Base 1995 entstanden ist, als der Commodore der Narthex den Spielraum im Stil von Alien und anderen Science-Fiction-Filmen zu schmücken begann. Der Verein hat sich seitdem zweimal geändert. An seiner jetzigen Stelle ist es auf 2003 umgezogen. Der Verein besitzt ein Bauernhaus mit Theater- und Tanzschulen und anderen kulturellen Akteuren.

Excds ist aus Schweden nach Berlin gezogen. Der in der IT-Branche tätige Musiker war von der Musikkultur der Stadt fasziniert, aber die C-Basis ist der Grund, warum er sich nie anderswo verändern will.

Excds verspricht, uns im Erdgeschoss vorzustellen. Unser Führer drückt den Knopf und ruft Alien Alarme: Besucher kommen in den Raum. Die Menschen auf der Welt sind sich ihrer Privatsphäre und Sicherheit bewusst, so dass sie nicht ohne Erlaubnis beschrieben werden können.

Einige Mitglieder gehören auch zu einem anderen deutschen Hackerverband, dem Chaos Communication Club, der für seine Sicherheitskonferenz bekannt ist. Der CCC verfügt auch über Einrichtungen in Berlin, aber es geht um Büroräume, in denen nicht viel zu beschreiben ist.

Wir werden von Außerirdischen beobachtet, wenn ich um Erlaubnis bittet, ein Foto von einer Treppe zu machen. Die Wendeltreppe hat Licht, das sich ändert, wenn sich die Treppe berührt.

Innerhalb des Raumfahrzeugs

Das Erdgeschoss ist mehr schillernd im Obergeschoss, und es gibt verschiedene Arten von Workshops, einschließlich Holzarbeiten, Trimmen und Musik machen. Excds sagt, es hat eine Gesamtfläche von 720 Quadratmetern. Die Atmosphäre ist leiser als im Obergeschoss. Die Mitglieder spielen Poker in einem zerklüfteten Raum mit einer niedrigen Decke, die auf volle Computerteile geklebt ist.

„Ich lese hauptsächlich Bücher und trinke hier Bier“, sagt Excds in der Bücherecke. Schließlich stellt er seine Lieblings-Website vor, ein kleines Aufnahmestudio und spielt elektronische Musik von seinem Computer. Das Abwesende Freunde Lied ist auf Soundcloud unter ihrem Spitznamen gefunden .

Circuit Bending bedeutet Hacking-Geräte. Excds zeigt einen Tastatur-Player für Kinder mit einem Hacker-Modus und fügt einen Audioeingang und Audioausgang hinzu. In diesem Modus kann das Oszilloskop des Geräts so eingestellt werden, dass die Frequenz des Klangs zu einem seltsamen Abschaum wird. Der Klangeffekt des Froschflackers bewegt sich zu einem tieferen und längeren Klang.

Das Raumschiff wird saniert, dh die C-Base wird freiwillig dekoriert. Jedes Mitglied kann nach eigenem Geschmack Änderungen am Raum vornehmen. Sie können sich über die schlechten Veränderungen beschweren, die andere auf den Vereinssitzungen gemacht haben. Sie finden zweimal im Monat statt und die Umzugsvorschläge werden zusammengestellt.

Wir engagieren uns mit guten Ideen

Oppainani C Basis arbeiten , um die finnische Susanna Huhtanen und Henri Bergius . Sie sind nach Berlin gezogen und engagieren sich aktiv in den Aktivitäten des Vereins. Day Job beide sind in der IT – Branche: Bergius ist ein privates Software – Unternehmen FlowHUB und Huhtanen mobiilikoodarina arbeiten.

An der Ecke der Bar leuchten blaue LEDs unter dem Glas. Huhtanen und Bergius beteiligten sich am Aufbau der Ingress-Tabelle. Im Vor-Spiel von Ingress, Pokemon Gota, betreibt zwei Gefolge ihre eigene Mannschaft, um Statuen und Gebäude zu erfassen, die im Spiel markiert sind. Die LEDs des Tisches sehen aus wie die C-Bots in der Nähe, in welchem ​​Team sie sich befinden.

„Wenn die Bar anfängt, Abba zu läuten, gerät der Tisch in Unbehagen“, grinste Huhtanen. Im Disco-Modus blinken die Tischleuchten im Tempo der Musik.

Es gibt acht USB-Stecker auf den Registerkarten des Boards, so dass die Spieler ihre Telefone herunterladen können. Der Tisch war in nur vier Tagen fertig, als er 15 begeisterte Menschen traf.

Das Wandbild aus dem Kamin gehört ebenfalls zu den gemeinsamen Projekten der Mitglieder. Es ist aus leeren Mate Flaschen und Körben gebaut. Jeder Kolben hat einen Deckel und die Flaschen sind in die Folie eingewickelt. Auf dem Bildschirm können Sie Videos abspielen oder ein Mop-Spiel spielen. Der Systemcode ist offen und in GitHub veröffentlicht.

Auch einige der Werkzeuge von Versta wurden von der Masse gemacht. Huhtanen war begeistert, dass andere mit einem vakuumformenden Tisch formenförmige Wandpaneele aus einem Polystyrolharz herstellen konnten.

„Die Idee war schon seit Jahren. Jemand hatte die Zeichnungen halbfertig gemacht „, erklärt Huhtanen. Das Projekt dauerte drei Monate. Durch die Umsetzung des Ingress-Projekts konnten die Menschen Huhtanens Fähigkeit zur Organisation vertrauen.

„Andere kommen zu guten Ideen. Die Position gibt Geld für Projekte und bringt Menschen Know-how. Dann müssen wir die Massenkraft lenken, die wir jetzt gehen „, beschreibt Huhtanen Hacking-Co-Projekte.

Aktive Deutsche

Ein Ort gerecht zu werden. Oben im C-Becken werden Seminare, Gigs und Freiwilligenversammlungen abgehalten. Foto: Hannu Mäkärainen creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0

Es gibt jedoch regelmäßige Treffen in Berlin, für wie besonders die Technologie funktioniert, sagt Bergius. Beide Enthusiasten wie Open Code Projects, Wikipedia Active und Chaos Computer Club organisieren ihre eigenen Meetings im Kindergarten. Die Bar hat monatlich Hack und erzählt Ereignisse, bei denen Hacker ihre Leistungen präsentieren.

Im C-Becken hat sich die Piratenpartei in ganz Europa verbreitet. Die C-Base Association will jedoch nicht mehr, dass ihre Politik in ihren Räumlichkeiten durchgeführt wird. Mitglieder schließen sich dem Hacking-Prinzip an und nicht den Mitgliedern der Parteibasis.

Gemeinnützige Organisationen haben in Deutschland mehr Einfluss als in Finnland. Sie können beispielsweise Aufenthaltsgenehmigungen für Deutschland erteilen. Ebenso muss jede Sitzung des Verwaltungsrats an das Innenministerium geschickt werden.

Zusätzlich zu den Vorstandssitzungen organisiert der Verband mehr informelle Treffen mit Circle, in denen Mitglieder ihre Ideen und Anliegen teilen können.

Huhtanen und Bergius haben den Schlüssel der Vereinigung nicht erworben, weil ihr Eigentum das Mitglied zum Platzhalter macht. Gelegentlich treten organisatorische Probleme auf.

Das Sommercamp für Hacker

Das Sommercamp alle vier Jahre ist eine großartige Möglichkeit, um Hacker aus anderen Ländern zu treffen. Chaos Communication Camp Veranstaltung CCC, sondern auch C ‚Basis-Aktivisten nehmen an einer Reihe von Punkten Arrangements. Darüber hinaus veranstaltet die CCC jedes Jahr im Dezember Chaos Communication Congress Veranstaltung mit Vorträgen und Workshops im Zusammenhang mit der Informationssicherheit und Datenschutzfragen.

Das Chaos Communication Camp sammelt Tausende von Hackern, um mit Hackern aus anderen Ländern zu campen, zu schnüffeln, zu verschlüsseln und mit ihnen zu chatten. Nach einem vorbildlichen Vortrag können Sie sich im heißen Bad erfrischen. Wenn Sie beide Sommercamps und in sich selbst durch Codierung genießen, ist dieses Ereignis die Erfüllung Ihrer Wünsche.

Hacker Mobile. Susanna Huhtanen war im Chaos Communication Camp mit einem funkgesteuerten Panzerwagen finnischer Hacker auf der Flucht. Foto: Suvi Korhonen

Im 2015er Lager hatten auch die finnischen Hackfarmen ihren eigenen Platz und einige Hacking-Projekte. Die nordischen Hacking-Anlagen wurden neben dem Zeltcamp platziert.

Gegen sie, auf der anderen Seite der Hauptstraße des Asphalts, befand sich das Gebiet von C-Bas, wo ein Teil des Raumschiffsraumschiffes importiert wurde. Die Zelte im C-Becken hatten eine Hackarbeitsstation, eine Massageküche und einen Spielautomaten. Es wurde von einem asiatischen My Little Pony-Stickspiel gespielt, das noch nie offiziell veröffentlicht wurde.

Die C-Basels hatten eine vierdimensionale Version des Aleksanderplatz-Turms konstruiert, dessen Krone eine rotierende Discokugel war.

Nachts ist das Camp in der Farbe der Lichter im Meer gebadet und der Techno ist cool, wenn das Camp eine Partyzone wird. Meininki ist vier Uhr morgens still. Aus irgendeinem Grund haben sich einige aus einem Grund dafür entschieden, in einem nahegelegenen Hotel zu wohnen, anstatt zu zelten.

Das nächste Mal kann Chaos Communication Camp im Sommer 2019 teilnehmen.

Die Geschichte ist in der Juni-Ausgabe von Mikrobit veröffentlicht  . Das Bit ist sowohl in Papier-  als auch in digitaler Version verfügbar  .

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