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c-base logbuch

ein telekommunistischer “tag der arbeit”

dialstation-starin einer zeit in welcher fuer viele proletarier die produktionsmittel in ihren haenden, bzw. unter ihren tippenden fingern liegen. und das capital sich hauptsaechlich ueber die hortung von information aggregiert, wird es zeit die frage nach dem “wie weiter?” zu stellen und zu beantworten.

dem concept der grosscapitalistischen shareholding coorporations stehen viele kleine peer-production unternehmungen entgegen. die telekommunisten als venture communistisches syndikat feiern ihren “tag der arbeit” an bord der raumstation c-base und demonstrieren ihre means of production.

am 1. mai ab 14:00 gibt es brunch und spaeter werden komponenten und konzepte der dialstation als alternativen zum internationalen telekommunication-buisness-wahn propagiert.

in diesem sinne:

proletarier aller laender verbindet euch … untereinander.
Call Marx

the revolution is calling

CrewMarct

Member sucht Alien als LAG? Dafür weniger, aber für die Gegenstände des täglichen Gebrauchs gibt es schon seit Jahren eine Wiki Seite, zu finden unter CrewMarct ,in unserem Wiki also.

Concerttips - ein neuer Release

Auf dem c-base Server laufen ja nun schon seit Jahren die Concerttips von mir, zu erreichen über http://live.in-berlin.info . Seit heute sind doch einige Neuerungen und Änderungen hinzugekommen. Das wichtigste dürfte sein, dass die Preise mit dem Hekticket Ticketservice über den c-base Partnerlink verknüpft sind - ein Anteil an jeder Buchung komtm also der c-base zugute. Momentan führt der Link noch zu den Kategorien, also nicht speziell zu der einzelnen veranstaltung, dies wird sich aber noch ändern. Die zweite Änderung ist, dass wegen der Rechte bei berlin.de die Links zu deren Stadtplandienst entfernt wurden. Da Googlemaps leider keine Busverbindungen etc. anzeigt, sich aber die Verlinkung zum Stadtplandienst der BVG als “kostenlos” präsentiert (siehe pietruska.de/03lizenz/lizenz.htm), wurde dieser für den Berliner Bereich bevorzugt. Google kommt dann ausserhalb hinzu. Nach wie vor sind die Concerttips auf folgenden Seiten zu finden, allerdings momentan nur auf den ersten beiden mit den partnerlinks

 

Sollte also einer von euch Concerte im vorraus buchen wollen - hier isser richtig, der Erlös kommt direkt der c-base zugute. Und da die Arbieten an den Concerttips doch recht umfangreich waren - wer Fehler entdeckt möge diese bitte an live@in-berlin.info melden. Doppelnennungen von Concerten sind allerdings nicht immer zu vermeiden udn werden auch in Zukunft vorkommen - z.B. solange auf Internettquellen Begriffe wie voodoo auch als vudu geschrieben werden :-)

sPonc - multitouch pong auf der mtc

Motiontracking wit mtcDie mtc (Multitouch Console) ist eine Entwicklung von coder und weiteren Membern wie (cyrion, igor, Inspector Benone, macro, Oggy, John Shaw and t3c0). Über einen Ablenkspiegel wird dabei von unten ein Beamerbild auf ein Sicherheitsglas mit Spezialfolie projiziert. Gleichzeitig können über eine Infrarotlichtquelle und eine Kamera Handbewegungen via Motiontracking verfolgt werden. Was liegt also näher, als ein Spiel für die mtc zu programmieren. Während der 24C3-Afterparty erblickte dann auch die erste „seriöse“ Anwendung das Dämmerlicht der base. „sPonc“ ist die Umsetzung des Klassikers schlechthin. Die zwei Spieler müssen beide Hände benutzen, um den Schläger zu steuern. Dabei dürfen sie die Schlägerenden nicht beliebig auseinander ziehen, da sonst die Verbindung abreißt und der Ball durch die Mitte rauscht. Verschiedene Varianten, wie z.B. Schläger aus flexiblen Kettengliedern, machen “sPonc” wirklich spaßig.

sponc at c-baseBegonnen wurde mit dem Spiel bereits auf dem Chaos Communication Camp 2007. Martin Heistermann und Tim Grocki wollten anlässlich eines 24h Coding-Wettbewerbs zeigen, was machbar ist. Da beide noch keine Erfahrung mit Phyton und der Grafikprogrammierung mit libavg hatten, gestaltete sich der Anfang etwas zäh. Trotz durchgemachter Nacht war bei der Beta nur zu erahnen, dass es sich um ein Spiel handelt. Außerdem ging der Kasten ClubMate, denn sie dadurch gewonnen hatten, wohl ziemlich schnell drauf. Um so besser, dass sich noch mal an den Code gesetzt haben und so ein cooles Spiel entstanden ist.

Video von der 24C3-Afterparty in der c-base

 

Mehr unter:

World Space Week Report zur UNO

128_lounge_startup.jpgthumb-bubble.jpgDa GPS2 und macro fleissig reported haben, wird die Teilnahme der c-base in einem Bericht amtlich an die UNO übergeben.

Selbstredend haben wir gleich ein Bild der c-base mit reingeschmuggelt, das gehört sich schon so ;-)

Hier der kurze Text, der neben den ganzen technischen Antworten dort erscheint - danke an Nadine für die sofortige Translation:

During this year’s World Space Week, the c-base Spacestation has celebrated the 50th anniversary of the Sputnik by opening it’s sluices for an evening of lectures about current space travel development.

The Spacestation itself was completely open and free to explore and the development of it’s reconstruction were presented and explained.

The lecture topics - heavily illustrated with pictures and videos - were followed with great interest and afterwards heavily discussed. The evening concluded in a chilled lounge with electronic music.

c-base Artikel im Exberliner

cover_exberliner.jpgEine nette Doppelseite über “the city’s subterranean space station” c-base findet sich in der Ausgabe NOVEMBER 2007 (ISSUE 55) im Magazin “Exberliner”, dem englischsprachigen Stadtmagazin.

http://www.exberliner.net/

Ernte Ruhm und teile dein Wissen

Vorträge und Colloquien aus Themenbereichen wie Zukunftsphilospphie, kreativ-kritischer Technikumgang, Zeitreisen, künstlicher Emotion… schaffen Dir ein Publikum und angeregte Diskussionen. Sende eine mail zu seminare@c-base.org

World Space Week

World Space WeekDo 04.10. 19:00 Mainhall

Am 4. Oktober 1957 startete der erste Satellit Sputnik 1 vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur aus. Mit diesem legendären Start wurde der Westen in den Sputnik-Schock versetzt. Er symbolisiert gleichzeitig den Beginn der Raumfahrtgeschichte.

50 Jahre im All lautet das diesjährige Motto der „World Space Week“. Die Vereinten Nationen haben die Woche vom 4. bis zum 10. Oktober zur jährlichen Internationalen Weltraumwoche erklärt. In Berlin lädt der c-base e.V. alle Interessierten auf ihre Raumstation in der Rungestraße 20 ein.

Am Donnerstag, dem 4.Oktober 2007, wird ab 19 ein abwechslungsreiches Programm geboten. Es gibt vier Vorträge an diesem Abend: Karin über die ISS, GPS2 über Forschung im All und die Zukunft der ISS und macro spricht danach über Ernährung im Weltraum.

Als Highlight für alle begeisterte Computer Spieler wird das Weltraumspiel „X³ Reunion” bis spät in die Nacht von Martin vorgestellt. Ein aufregendes Abenteuer aus den tiefen des X³-Universums. Erstaunlich realistisch wirkende Raumschiffe reisen durch die Zukunft - die vier Kernelemente FIGHT, TRADE, BUILD, THINK spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Zusätzlich wird während der Woche ein Lichtmodul als feste Installation des künstlers Bernhard von Brinken eingeschaltet – ein abgetrennter Raum, der im Unterschied zu der teils düsteren Atmosphäre der Mainhall der Raumstation lichtdurchflutet ist. Dieser Raum steht für Gespräche und Planungen zu jeglichen zukunftsgerichteten Projekten zur Verfügung. Der Verzicht auf Technik und explizite Science-Fiction Gestaltung soll die Aufmerksamkeit auf die menschliche Verantwortung für die Zukunft und auf den Austausch untereinander richten.

Mehr Informationen: www.spaceweek.org

Piratenpartei feiert Geburtstag

Herzlichen Glückwunsch zum einjährigen an die Piratenpartei.  Ich weiss gar nicht, wie oft die Gründung in der c-base bei diversen Presseartikeln erwähnt wurde - aber es war oft. Zum Beispiel hier www.crn.de/news/ oder hier www.gulli.com/news/piratenpartei-feiert-2007-09-10/.
Sehr schön, da freuen wir uns doch jedes Mal mit :-)

Beitrag in der Zitty

Berliner Off-Kulturprojekt c-base kaempft ums Ueberleben
“Bring me more member, Scotty”

Zitty c-base

Auch Raumschiffe sind nicht gefeit vor einer Havarie. Die c-base an der Jannowitzbruecke in Berlin-Mitte haette fast eine Bruchlandung hingelegt. Die fristlose Kuendigung lag schon auf dem Tisch des gemeinnuetzigen Vereins, dessen futuristisch gestaltete Clubraeume aussehen, als koennen man in ihnen durch ferne Galaxien reisen. Grund: Drei Monatsmieten lag die c-base e.V. im Juli im Rueckstand.

Verantwortlich fuer die praekaere Situation war neben gestiegenen Fixkosten fuer Miete und Strom, eine Nachzahlung der GEMA im vierstelligen Bereich, sagt Christian Prochnow, der Vorsitzende des Vereins. Weil die c-base aber noch Aussenstaende von Mitglieds-Beitraegen und Sponsoren hat, konnte mit dem Vermieter der Raeumlichkeiten in der Rungestrasse eine Einigung erzielt werden.

Erfahrung mit den Mietsteigerungen und der Gentrification auf dem Berliner Immobilienmarkt sammelte der Verein schon 2000, als die Station vom Hackeschen Markt zur Jannowitzbruecke umziehen musste. Wo damals die Station lag, sind heute Boutiquen.
Nun atmet Christian Prochnow auf: “Erstmal geht es jetzt weiter. Wir muessen aber unsere Raeume besser bewirtschaften. Vor allem am Wochenende mit Veranstaltungen.”

Gespannt bleibt die Lage trotzdem. Vor allem neue Mitglieder braucht der Verein, der seit uebre zwoelf Jahren fester Treffpunkt fuer Internet-Aktivisten, Computerspiel-Experten und andere extra-terrestrische Freigeister ist.

Regelmaessig finden in den Ueberresten der 4,5 Milliarden alten Raumstation, so die Legende, Seminare statt ueber Software und jam-Sessions fuer die Musiker. Auch ein Tonstudio steht den Mitgliedern zur Verfuegung.

Die Situation der c-base zeigt, dass die Lage fuer die Off-Kultur in Berlin-Mitte immer schwieriger wird. Kulturprojekte, die keine Foerderung erhalten, koennen die steigenden Mietpreise kaum noch zahlen.

Felix Denk

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